EU: Sozialunternehmen kommen schneller an Kredite

Soziale Unternehmen in Deutschland, die an der Lösung drängender Probleme bei Bildung, Ernährung, Gesundheit und soziale Dienste arbeiten, können ihre Vorhaben über Bürgschaften des neuen Europäischen Fonds für soziale Innovation (ESIIFF) künftig leichter absichern. In seiner ersten Finanzierungsrunde hat der Fonds bereits 4,5 Mio. Euro Kapital aufgenommen.

 

Quelle: Europäische Kommission

EU: 508 Millionen Euro für Gesundheitsforschung

Die Europäische Kommission fördert 75 innovative Projekte aus der Gesundheitsforschung mit insgesamt 508 Mio. Euro. Aus Deutschland sind unter anderem Projekte unter Federführung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und des DLR unter den Begünstigten. Insgesamt profitieren 1158 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 58 Ländern. Es handelt es sich um die größte Förderung für die Verbundforschung im Gesundheitsbereich.

 

Quelle: Europäische Kommission

Bund: Insolvenzen werden 2021 rapide steigen

Durch das COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz (kurz: COVInsAG) wird die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Unternehmen, die aufgrund der COVID-19-Pandemie überschuldet sind, ohne zahlungsunfähig zu sein, bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Die Auskunftei Creditreform schätzt die Zahl der derzeit verdeckt überschuldeten Unternehmen auf 550.000 und gibt an, dass im Zuge der verlängerten Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Unternehmen die Zahl auf bis zu 800.000 Firmen steigen wird. Die FDP hat bei der Bundesregierung angefragt, wie diese das Problem sieht. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler kommentiert die Antwort der Bundesregierung so: “Trotz der historischen Wirtschaftskrise sinken die Insolvenzen deutlich. Es kann sich hier nur um künstlich am Leben gehaltene Zombie-Firmen handeln. Trotzdem hat die Bundesregierung keine Ahnung wie groß die Insolvenzwelle ist, die auf Deutschland zukommt”.

 

Quelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Hessen: Sitzbänke und Rosen für den Ortskern

Bis vor ein paar Monaten fuhren hier noch Autos, nun lädt der Ortskern mit Rosen, Bäumen und zwei Bänken zum Verweilen ein. Ohne das Förderprogramm „Aktive Kernbereich“ wäre es nicht möglich gewesen dieses Projekt zu verwirklichen. Die Stadt erhielt für dieses Projekt ein Drittel vom Bund, ein Drittel vom Land Hessen und ein weiteres Drittel der Gesamtkosten von der Stadt Frankfurt. Die Projektkosten betrugen rund 430.000 Euro.

 

Quelle: Frankfurter Neue Presse

Niedersachsen: Neuer Lebensraum für Amphibien

In Müden an der Aller können sich nun verschiedene Gewässertiere ausbreiten. Aus dem EU-Förderprogramm „Fließgewässerentwicklung“ wurde ermöglicht, eine 1,5 Kilometer lange Auenentwicklungsfläche und einen Retentionsraum bei Hochwasser zu schaffen. Finanziert wurde das Projekt mit 680.000.

 

Quelle: Celler Presse

Sachsen-Anhalt: Grundschule wird nach langem Warten saniert

Das Dach der Halberstädter Grundschule wurde im Jahre 2018 durch den Orkan „Sabine“ komplett zerstört – nun endlich fließen Fördergelder für die Sanierung. Damit sollen Brandmeldeanlagen und elektroakustische Anlagen beschafft werden. Das Geld erhält die Stadt aus dem Förderprogramm „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen“

 

Quelle: Volkstimme