KfW: Unternehmen verschlafen Digitalisierung

Die Umbrüche durch Dampfmaschine, Elektrizität und Computer sind Vergangenheit- die aktuelle vierte industrielle Revolution durch die Digitalisierung wird vom Großteil der Unternehmen verschlafen. In der aktuellen Studie der KfW fällt dabei besonders auf, dass die Digitalisierung von Produkten oder Dienstleistungen mit nur 19% am seltensten ist. In der Dienstleistungsbranche liegen zwar die wissensbasierten Dienstleister wie Unternehmens- oder Steuerberater vorne, aber es sind insgesamt nur knapp ein Drittel in dem Thema aktiv. Zwei Drittel haben offensichtlich die Möglichkeiten und Chancen, die sich durch die Digitalisierung ergeben, noch nicht erkannt.

 

Quelle: KfW

10. Kieler Beitrag zur Wirtschaftspolitik

Die insgesamt vom Bund vergebenen Finanzhilfen sind im letzten Jahr auf 55,3 Milliarden Euro gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr sind das über 10 % mehr. Die Unternehmen haben davon über die Hälfte, d.h. 30,6 Milliarden Euro erhalten. Während im aktuellen Subventionsbericht des IfW Kiel diese Zahlen üblicher Weise sehr kritisch betrachtet werden, ist die neue Bundesregierung bekannter Weise dabei, zahlreiche neue Fördermöglichkeiten auf den Weg zu bringen.

 

Quelle: IfW Kiel

KfW: Fördergelder werden von KMU zu wenig genutzt

Eine Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau zeigt den Stand der Digitalisierung im Mittelstand: Der große Teil der kleinen und mittleren Unternehmen verschenkt Geld, die Förderprogramme der EU, des Bundes und von verschiedenen Bundesländern für Digital- Investitionen werden zu wenig genutzt. Nicht einmal der Zuschuss für die Unternehmensberatung von KMU wird ausreichend in Anspruch genommen.

 

Quelle: KfW

EU: Mehr Umsatz und Arbeitsplätze durch Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Nach einer Studie der Managementberatung Capgemini Consulting konnten die untersuchten Unternehmen mit einem Umsatz über 500 Millionen Dollar durch den Einsatz von KI ihren Umsatz um ca. 10 % steigern, sehen aber gleichzeitig noch viel Potential in den Einsatzmöglichkeiten. Gleichzeitig entstehen jetzt bereits zusätzliche Arbeitsplätze mit den Aufgaben, für die weiterhin menschliche Intelligenz notwendig ist.

 

Quelle: Haufe

DIHK: Förderdschungel bremst Gründerszene in Deutschland

Einerseits gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten für Unternehmungsgründungen, andererseits führt gerade diese Überzahl dazu, dass die Start-Ups sie viel zu selten in Anspruch nehmen. Der deutsche Industrie- und Handelskammertag hat dies in einer Umfrage herausgefunden und einen Katalog mit Maßnahmen veröffentlicht. Gefordert werden darin u.a. eine Vereinfachung der Fördermittelrichtlinien und ein flächendeckendes Glasfasernetz zur Internetversorgung.

 

DIHK: Was Start-Ups wollen

IW Köln: Unternehmen nutzen Fördergelder zu wenig

Bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für Flüchtlinge überwinden viele Firmen in Deutschland die anstehenden Schwierigkeiten alleine- obwohl dafür zahlreiche Fördermöglichkeiten existieren. Das IW Köln kommt in seiner aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass die Fördergelder deshalb liegen bleiben, weil die Richtlinien den Unternehmen nicht bekannt sind.

Quelle: IW Köln

Gutachten “Förderlandschaft für energetische Gebäudesanierungen”

Mit dem Gutachten zum Thema “Förderlandschaft für energetische Gebäudesanierungen” zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft auf, wie viele unterschiedliche Förderprogramme es deutschlandweit zum genannten Thema gibt. Durch das Gutachten wird aber auch klar, wie viele Fördermöglichkeiten – aufgrund der hohen Anzahl – nicht oder nur sehr gering in Anspruch genommen werden. Dies sind nämlich ca. 3.350 Förderungen, welche von Bund, Ländern, aber auch Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Das Institut empfiehlt daher Beratungen hinsichtlich der Nutzung von Fördermöglichkeiten zu nutzen, da auch diese subventioniert werden können.

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln