Bund: Corona-Überbrückungshilfe ist gestartet

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können nun weitere Liquiditätshilfen erhalten. Die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de ist gestartet. Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, können sich bereits auf der Seite registrieren.

 

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

EU: Grünes Licht für Wirtschaftsstabilisierungsfonds über 600 Mrd. Euro

Die EU-Kommission hat dem zentralen Regelwerk der Bundesregierung zur Gewährung und Durchführung von Stabilisierungsmaßnahmen durch den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) zugestimmt. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro soll der WSF langfristige volkswirtschaftliche und soziale Folgen der Pandemie abwenden. Bis zu 400 Milliarden Euro sind für die Absicherung von Verbindlichkeiten durch Garantien des Bundes vorgesehen. Zudem stärkt der WSF mit bis zu 100 Milliarden Euro das unternehmerische Eigenkapital durch Maßnahmen der Rekapitalisierung. Anträge können beim Bundeswirtschaftsministerium gestellt werden.

 

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

EU: Green Deal investiert 1 Mrd. Euro in saubere Energieprojekte

Die Europäische Kommission bittet um Vorschläge für Energieprojekte, die über den neuen Innovationsfonds der EU gefördert werden können. Im Rahmen dieses ersten Aufrufs stehen 1 Mrd. Euro zur Verfügung, bis 2030 sollen es rund 10 Mrd. Euro sein. Der Innovationsfonds unterstützt die Technologieentwicklung unter anderem in den Bereichen erneuerbare Energien, Energiespeicherung sowie Kohlenstoffabscheidung und –speicherung.

 

Quelle: Europäische Kommission

Bund: 100 Tage KfW-Corona-Hilfe

Seit dem Beginn der Förderprogramme der KfW-Corona-Hilfe am 23. März 2020 haben zehntausende Unternehmen von den Kredithilfen des Bundes im Kampf gegen die Folgen der Pandemie profitiert: Bis Ende Juni sind bei der KfW etwa 70.000 Kreditanträge in einem Gesamtvolumen von rund 50 Mrd. EUR eingegangen. 99% der eingegangenen Anträge sind bereits final entschieden.

 

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

NRW: 350 Mio. Euro-Quantensprung für digitale Bildung

Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland angekündigt, sämtliche Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten samt Software auszustatten. In NRW unterrichten immerhin ca. 160 000 Lehrerinnen und Lehrer. Insgesamt rund 350 Millionen Euro wird das Land für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien investieren. Auch Schülerinnen und Schüler, die sich aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen kein digitales Endgerät leisten können, soll ein Tablet zur Verfügung gestellt werden.

 

Quelle: liberale.de